Vesikoureteraler Reflux

Anwendung: Endoskopische VUR-Korrektur mit DEXELL® VUR - PD Dr. Seibold

Animation: Endoskopische VUR-Korrektur mit DEXELL® VUR

Double-HIT Injektion mit DEXELL® VUR

STING-Injektion mit DEXELL® VUR


Bild-Quelle: Prof. R. Stein, Mainz
Bild-Quelle: Prof. R. Stein, Mainz

Definition:

 

Unter einem vesikoureteralen Reflux (VUR) versteht man ein Zurückfließen des Urins von der Blase in die Nieren.


Zielsetzung der Behandlung:


Verhindern von pyelonephritischen Nierenschädigungen mit dem wirksamsten und gleichzeitig am wenigsten belastenden Konzept.

 

Diagnostik:

 

„Der VUR kann konventionell radiologisch, sonographisch, nuklearmedizinisch oder auch mittels Magnetresonanztomographie (MRT) verifiziert werden. In den Leitlinien der „European Association of Urology“/“European Society for Paediatric Urology“ (EAU/ESPU) wird die Refluxprüfung nach der ersten fieberhaften Harnweginfektion (HWI) im Säuglings- und Kleinkindesalter gefordert. Rezidivierende HWI und Parenchymnarben stellen wesentliche Risikofaktoren bei Patienten mit einem VUR dar. Diese Patienten sollten einer patienten- und risikoadaptierten Therapie zugeführt werden. Säuglinge mit einem dilatierenden Reflux haben ein höheres Risiko für Nierenschädigungen als diejenigen ohne eine Nierenbeckendilatation. Blasenfunktionsstörungen bzw. die Entleerungsstörungen (Blase und Darm) stellen in Kombination mit einem Reflux einen altbekannten jedoch früher sehr vernachlässigten Risikofaktor dar. Bei Patienten mit Blasenfunktionsstörungen sollten diese vor jedweder Intervention abgeklärt und – wenn möglich – behandelt werden.

 

Therapie:


Aktuelle Behandlungsstrategien berücksichtigen neben Alter und Geschlecht, das Vorhandensein dysplastischer oder pyelonephritischer Nierenparenchymdefekte, die klinische Symptomatik, Blasenfunktionsstörungen und die Häufigkeit bzw. Schwere rezidivierender HWI als Kriterien für die Therapieentscheidung. Die endoskopische Therapie kann für Patienten mit niedriggradigem VUR eine Alternative zur antibakteriellen Prophylaxe oder zu einer rein abwartenden Haltung sein. Bei Patienten mit einem dilatierenden VUR kann eine endoskopische Therapie angeboten werden, wenn eine antibakterielle Prophylaxe nicht infrage kommt…“


Stein, Ziesel, Rubenwolf und Beetz (2013) Der Urologe, January 2013, Volume 52, Issue 1, pp 39-47

Die 4M Medical Lösung: DEXELL VUR zur endoskopischen Behandlung des VUR

Endoskopische VUR Korrektur:

Video des ESPU-Satellitensymposiums in Prag, Oktober 2015


Kontakt:

4M Medical GmbH

 

Oststr. 36

22844 Norderstedt

Deutschland

 

4M Medical® ist eine in der gesamten Europäischen Union gültige Unionsmarke (EU-Trademark).

 

Tel +49 40 3577-1206

Fax +49 40 3577-1210

Mail info(at)4mmed.de