Darmfunktionsstörungen – Chronische Obstipation

Eine chronische Obstipation ist sehr häufig auf einen verlangsamten Stuhltransport zurückzuführen (Slow Transit Constipation). Zur Basis-Behandlung dieser Slow Transit Constipation wurde das MOWOOT System in Kooperation mit einer führenden neurologischen Rehabilitationseinrichtung entwickelt, dem Institut Guttmann in Barcelona, Spanien.

Die neurogene Darmfunktionsstörung ist eine Begleiterscheinung einer jeden Rückenmarkschädigung (1). Sie tritt auch im Zusammenhang mit Multipler Sklerose, Morbus Parkinson und vielen weiteren neurologischen Störungen auf. Eine klinische Konsequenz der neurogenen Darmfunktionsstörung ist die Obstipation.

 

Die Behandlung der chronischen Obstipation bei Erwachsenen erfolgt anhand eines Stufenschemas (2).

 

 

Behandlungsschema der Slow Transit Constipation unter Berücksichtigung der I.C.E. Therapie mit MOWOOT. Das MOWOOT II System ist so konzipiert, dass es direkt nach der ersten Behandlungsstufe des Therapiestufenschemas der chronischen Obstipation eingesetzt werden kann.

Die 4M Medical Lösung: MOWOOT II Intestinal-Transit Management System zur Therapie der chronischen Obstipation. Die detaillierte Produktbeschreibung und Gebrauchsinformation gibt es hier.

 

Intermittierende Colon Exoperistaltik (I.C.E.) Therapie mit MOWOOT

Das MOWOOT II-System zur I.C.E.-Therapie besteht aus:

Die Exoperistaltik-Manschette stimuliert nach dem Anlegen die folgenden Bereiche des Darms:

Die I.C.E. Therapie wirkt

 

  • rein physikalisch, 
  • physiologisch, 
  • nicht-invasiv und 
  • nicht-medikamentös (3), (4).

 

Die MOWOOT II Exoperistaltik-Manschette nutzt eine neuartige, pneumatische Technologie: Vier Aktuatoren mit echtzeitdruck-sensitiven Sensoren erzeugen eine auf den intestinalen Transit wirkende, wellenförmige Exoperistaltik. Diese mehrstufige, sequentielle, rhythmische Stimulation des Colon ascendens und descendens (siehe Abbildung oben) orientiert sich an der bewährten Colonmassage, die sich gerade bei neurogenen Funktionsstörungen des Darms als besonders wirksam erwiesen hat.


Das Pneumatik-Tischgerät treibt die Aktuatoren in der Manschette an (siehe Abbildung links) und steuert die Dauer einer Behandlungssitzung (bis zu 20 Minuten) sowie die Frequenz der Exoperistaltik-Zyklen (4,5 bis 11,0 Sekunden je Zyklus).

Literatur

 

  1. Kurze, Angemeldetes Leitlinienvorhaben: „Neurogene Darmfunktionsstörung bei Querschnittlähmung“, Registernummer 179 – 004; https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/179-004.html
    abgerufen 28.11.2018
  2. V. Andresen et al. (2013), Leitlinie „Chronische Obstipation bei Erwachsenen“, in Überarbeitung,
    Registernummer 021 – 019; https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/021-019.html
    abgerufen 28.11.2018
  3. Herrero-Fresneda et al. (2016) Eur Ger Med Supp: P-593
  4. Herrero-Fresneda et al. (2018) J Gastrointest Dig Syst, Vol 8 P46

 


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